Bergrennen Massongex, das etwas andere Bergrennen. Die Streckensicherung auf der teilweise sehr holprigen Strasse ist auf ein Minimum beschränkt,
die Fahrzeugabnahme ist in St. Maurice und auch organisatorisch gäbe es durchaus Verbesserungspotenzial.
Neben Marcel Steiner richteten wir am späten Freitag Nachmittag unseren Fahrerlagerplatz ein.
Der Platz war super und in der Nähe vom Start.
Das Problem mit der Zündunterbrechung beim Hochschalten hofften wir gelöst zu haben, auf dem Prüfstand jedenfalls hatte alles einwandfrei funktioniert.
Wir beschlossen mit einer höheren und weicheren Fahrwerksabstimmung auf der welligen Strecke zu fahren und ich startete am Samstag Morgen zum ersten Trainingslauf.
Die Schaltung funktionierte einwandfrei und ich fuhr auf meiner Besichtigungsfahrt eine Zeit von 2.02.
Das 2. Training, bei immer noch trockenen und heissen Bedingungen absolvierte ich mit der gleichen Einstellung und ich fuhr eine Zeit von 2.01.
Aus den Spitzkehren hatte der Norma sehr schlechte Traktion und ich musste eine gefühlte Ewigkeit warten bis ich auf das Gas treten konnte.
Zum 3. Trainingslauf nahmen wir eine Fahrwerksänderung vor und hofften auf Besserung. Leider wurde nichts aus diesem Trainingslauf, denn als Marcel und ich auf die Aufforderung
zum Start zu fahren warteten, zog ein Gewitter über Massongex und wir verzichteten auf einen Start. Das Gewitter war schnell vorüber und als ich zum 4. Trainingslauf startete war die Strecke zum grössten Teil trocken.
Bis auf die fehlende Traktion aus den engen Kurven hatte ich ein gutes Gefühl, doch leider blieb die Uhr wieder erst bei 2.01 stehen.
Christian Balmer mit seinem Formel Master, an dem wir uns orientierten, fuhr bereits 1.56er Zeiten.
Für den Sonntag änderten wir das Fahrwerk komplett in die andere Richtung und nahmen dadurch in Kauf dass das Auto zeitweise aufschlug.
In der Nacht auf Sonntag fiel Regen, aber am Morgen weckte uns die Sonne und die Strecke war um 06.30 schon zum grossen Teil trocken.
Leider kam der Regen für etwa 20min zurück und für den 5. Trainingslauf montierten wir Regenreifen. Die Strecke war überall wo Wald und Bäume waren noch nass, der Rest war trocken und ich fuhr in diesem Warm up eine 2.09er Zeit.
Nach der Umstellung auf Trockenreifen, wir hofften dass der Regen dem Rennsonntag fern blieb, stand ich dann am Start zum ersten Rennlauf.
Nach einem guten Start und einer soliden Fahrt blieb die Uhr dann endlich unter der 2min Marke, nähmlich bei 1.56.738 stehen. Die Umstellung hatte sich als richtig erwiesen, die Traktionsprobleme
in den Spitzkehren waren leider immer noch da und auch die Übersetzung war ein wenig zu kurz.
Für den 2. Rennlauf veränderten wir nichts und ich konnte mich auf 1.56.369 steigern. Nach einer Dämpferveränderung an der Hinterachse startete ich, immer noch unter sehr guten äusseren Bedingungen, zum 3. Rennlauf. Ich probierte wieder eine saubere Linie zu fahren und trotz des Traktionsproblems und der zu kurzen Übersetzung, für einen Wechsel war die Zeit zu kurz, eine schnellere Zeit zu fahren.
Das gelang mir dann auch und ich schloss das Rennen Massongex 2019 mit einer Zeit von 1.56.136 ab.
Alles in Allem waren wir zufrieden, die Schaltung funktionierte einwandfrei, die Pirelli Reifen arbeiteten super und der Norma und ich haben noch Verbesserungspotenzial.
So beendete ich den Rennsonntag in Massongex, dem der Wettergott freundlich gestimmt war, auf dem 6. Gesamtrang.

PROMAC und Jet, Marken der JPW (Tool) AG--MIDLAND--PIRELLI--WISTRA REINIGUNGSTECHNIK--FELWAG--ZÜND CONCEPT--ZABA FAHRZEUGE--AUTO ZÜRICH--RAUWDY

 

Bis bald...

 

 

Zemp-Racing
Michel Zemp

 

 

 

 

Traditionsgemäss fuhren wir schon am Freitag nach Reitnau. Mit dabei auch mein Bruder Sandro mit seinem Clio 4.
Da wir in verschiedenen Feldern eingeteilt waren, bezog ich meinen Platz bei der Merzweckhalle und Sandro bei der Hausmatte 2, unseren angestammten Platz.
Das bedeutete für unseren Papi, dass er immer hin und her pendeln musste. Nach dem Aufstellen waren wir bei der Fam. Flück zum Abendessen eingeladen. Vielen Dank für das leckere Essen.
Den Samstag nutzten wir fürs fertig Einrichten, Streckenbesichtigung, Wagenabnahme und Autos vorbereiten.
Sonntag Vormittag dann der Start zum ersten Trainingslauf, der trotz des langen ersten Ganges sehr gut ging. 

Das Problem mit der Elektronik war leider immer noch nicht gelöst, aber ich arrangierte mich damit. Da die Temperaturen schon am Morgen sehr hoch waren, gabs keine Gripprobleme.

Auch der zweite Trainingslauf war gut und ich schloss die Trainingsfahrten mit 53.06 und 52.66er Zeiten.
Für die Rennläufe hatte ich mir tiefe 52er Zeiten vorgenommen.
Nach einem sehr guten Start und einer sauberen Fahrt fuhr ich mit 52.95 über den Zielstrich. Mit dieser Zeit war ich der schnellste bei den Sportwagen und Formelfahrzeugen bis 2 Liter Hubraum und im Gesamtklassement auf dem 5. Platz.
Dieser 5. Platz wollte ich nach Möglichkeit behalten und meine Zeit aus dem 1. Rennlauf topen, also musste ein guter 2. Rennlauf her.

Der Start zum 2. Rennlauf gelang mir wieder gut, aber nach der ersten leichten Linkskurve fuhr ich ein wenig zu viel links und touchierte mit dem Splitter einen Stein, wobei der Splitter beschädigt wurde.

Da ich nicht wusste wie gross der Schaden war riskierte ich nichts und fuhr nur noch eine 54er Zeit. Somit viel ich im Gesamtklassement auf den 8. Platz zurück.
Der Trost war die gefahrene 52er Zeit und wir hatten wieder viel gelernt.
Sandro fuhr trotz sehr wenig Rennerfahrung in der Klasse E1 bis 3 Liter auf den sehr guten 2. Platz.

 

Vielen Dank der Fam. Flück in der Hausmatte 2 für die super Gastfreundschaft sowie Allen die uns besucht haben.

Ganz besonders freuten uns die Besuche von Thomas Brack, Lucas und Eric (Midland), Marco De Set (Pirelli Schweiz) und Doris Bieri (Auto Zürich)

 

Nun geht es gleich weiter mit dem nächsten Bergrennen in Massongex.

 

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Zemp-Racing
Michel Zemp

  

 

 

 

Freitag gegen Mittag trafen wir in Hemberg zum ersten Bergrennen der schweizer Meisterschaft ein.
Zusammen mit Steiner Motorsport und Thomas Zürcher richteten wir unser Fahrerlager in der Halle der Garage Keller ein.
Da ich leider noch sehr wenig Bergerfahrung mit dem Norma habe, freute ich mich sehr auf den Saisonstart und die neue Herausforderung.
Nach dem Einrichten erledigten wir die Wagenabnahme und besichtigten die Strecke, die zu einem kleinen Teil neu asphaltiert worden war.
Der Rest ist leider immer noch sehr holprig. Wettermässig wusste niemand genau was uns erwartete, alles war möglich.
Der Samstag startete mit Sonnenschein als unser Feld an den Start zum ersten Trainingslauf rollte. Zum ersten Mal fuhr ich mit einem Sportwagen auf Slicks eine Bergrennstrecke hoch (Ausfall in Eschdorf), kein Vergleich mit einem Tourenwagen, alles viel direkter, straffer und grosse Lenkkräfte. Leider machten sich die Schaltprobleme, die wir als gelöst erachtet hatten, wieder bemerkbar.
Aus irgend einem Grund funktioniert die Zündunterbrechung sporadisch nicht, was ein Hochschalten unter Last verunmöglicht.
Im 2. Trainingslauf konnte ich mich steigern, ich fühlte mich abgesehen von den Schaltproblemen sehr wohl im Norma. 
Im 3. und 4. Trainingslauf wurde ich leider jeweils angehalten, einmal ein Dreher und einmal ein technischer Defekt eines vor mir gestarteten Konkurrenten.
Sehr schade, denn ich hätte diese Trainingsläufe unbedingt gebraucht.
Die Schaltprobleme begleiteten mich den ganzen Samstag und auch am Sonntag wars nicht anders, ich musste mich damit arrangieren.
Nach dem Vorbereiten des Autos und dem gemeinsamen Nachtessen zog ein Gewitter über Hemberg und wir waren sehr froh, dass unsere Autos in der trockenen Garage standen.
Am Sonntag weckte uns wieder die Sonne, die Strecke war bei unserem letzten Trainingslauf im unteren Streckenteil aber noch teilweise feucht.
Für die 3 Rennläufe steckte ich mir keine grossen Ziele, ich wollte mich einfach von Lauf zu Lauf steigern, Erfahrungen sammeln und das Auto heil nach oben bringen.
Dabei liessen wir die letztjährigen Pirelli Slicks vom Vorbesitzer auf dem Auto.
Im 1. Rennlauf fuhr ich eine 59.27er Zeit, im 2. eine 58.76 und im 3. eine 58.63.
In der Gesamtwertung klassiert ich mich hinter Thomas Zürcher, dem wir an dieser Stelle zu seiner super Leistung gratulieren, auf dem 8. Platz.
Alles in Allem waren wir mit dieser Leistung sehr zufrieden, jetzt müssen wir unbedingt dieses heimtükische Schaltproblem lösen und dann gehts weiter in Reitnau.
Gratulation an Eric Berguerand, Marcel Steiner und Thomas Amweg.

 

 

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Zemp-Racing
Michel Zemp

 

 

 

 

 

 

Zum Saisonstart und gleichzeitig 1.em Renneinsatz mit dem Norma reisten wir am Freitag nach Eschdorf.
Das Wetter verhiess nichts Gutes und als wir am Samstag Morgen unsere Zelte zusammen mit Steiner Motorsport und Thomas Zürcher aufstellten, war die Landschaft in sanftes Weiss gehüllt.
Infolge der Staatstrauer in Luxemburg konnte der 1. Trainingslauf am Samstag erst ab 18:00 Uhr durchgeführt werden.
Leichter Schneefall, Sonne und Regen wechselten sich den ganzen Tag ab. Als sich die Sportwagen und Formelfahrzeuge für die Fahrt zum Start aufstellten, war die Strecke trocken und die Sonne zeigte sich.
Nach einer längeren Wartepause rollten wir endlich Richtung Start. Genau in diesem Moment begann es heftig zu schneien.
Mit Trockenreifen standen 95% der Autos unten am Start bei komplett nasser Strecke. So stand ich das erste Mal mit dem neuen Auto am Start und mein Ziel war einzig den Norma heil nach oben zu bringen.
Ausser viel Arbeit (Reinigung der Autos), hatte dieses Training absolut nichts gebracht.
Die Nacht auf Sonntag war klar und kalt. So sollte das Wetter unserem 1. Rennlauf keinen Streich spielen und ich hatte endlich meinen ersten richtigen Lauf mit dem Norma zu absolvieren.
Leider kams auch diesmal anders als erhofft, denn im mittleren Streckenteil, als ich vom 5. Gang zurückschalten wollte, passierte trotz mehrmaligem Versuch gar nichts.
Die Schaltung nach unten verweigerte den Dienst und somit musste ich den restlichen Streckenteil im 5. Gang zurücklegen.
Im Fahrerlager versuchten wir den Fehler zu finden, leider ohne Erfolg und uns blieb nichts anderes übrig als zusammen zu räumen und aufzuladen.
Das war nicht der erhoffte Start in die neue Saison, aber das gehört leider auch zum Rennsport.
An dieser Stelle gratulieren wir Marcel Steiner für den Tagessieg und Ronnie Bratschi zum schnellsten Tourenwagenpilot.

 

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Zemp-Racing
Michel Zemp

 

 

 

Die Termine für die Bergsaison 2019 mit dem neu angeschafften Sportwagen Norma M20FC stehen fest.
Nicht weniger als 10 Rennen stehen auf dem Terminkalender. Startschuss ist der 4.-5. Mai in Eschdorf (LUX). Bis dahin steht noch ein Test auf der Rundstrecke in Anneau du Rhin an (FR).
Die Schweizerbergmeisterschaft startet dann am 15.-16. Juni in Hemberg.
Wir freuen uns auf die neue grosse Herausvorderung.

 

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Nächstes Rennen

5 Tage, 0 Stunden bis:
Bergrennen Ayent-Anzère (27.07)

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